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10.09.2020

|  1500 Jahre Stickerei

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"1500 Jahre Stickerei" - Besuch im Grassi Museum Leipzig

Am Dienstag, den 08.09.2020 besuchten wir, die Klassen TGH18A, PGT18A und die TMS18 mit Frau Vardjieva-Eckardt und Frau Brandt die Sonderausstellung "1500 Jahre Stickerei" im Grassi Museum Leipzig.
Die Ausstellung zeigte die Geschichte der Stickerei am Beispiel mehrerer Exponate von altertümlicher Kunst des 7. Jh. bis hin zu namhaften zeitgenössischen Designern.

Zu Beginn sahen wir in der Ausstellung sehr filigrane Handstickereien als Verzierungen von religiösen und festlichen Gewändern, wie zum Beispiel Taufkleidern,Pastorenstolen oder bestickten Teppichen.
Die Räumlichkeiten führten uns weiter zu bestickter Mode des 18.Jahrhunderts. Ob Röcke, Corsetts, Fächer für die Dame oder fein bestickte Herrenmuffs und Gehröcke, ließen verschiedene Stickereitechniken und Materialien auf den jeweiligen Stand des Trägers sehr offensichtlich schließen.

Der nächste Abschnitt befasste sich mit der Mode der 20er Jahre. Ziervoll und sehr aufwändig bestickte Tanzkleider für junge Damen und professionelle Tänzer mit eingezogenen Perlen und Pailletten schmückten die Vitrinen. Weiter besichtigten wir verschiedene Techniken und Kulturen anderer Länder. Von bestickten Schuhen aus China über schmuckvoll verzierte Westen des Balkans bis hin zu bestickten Ornamentbändern des früheren Persien um das 19. Jahrhundert herum, zeigten alle Exponate die kulturellen Einflüsse auf Stickweise und Materialien.

Den Abschluss bildete eine Ausstellung der Kunsthochschule Halle "Burg Giebichenstein". Mit dem Thema der Stickerei lieferten die Exponate neu interpretierte Nutzungsmöglichkeiten von unterschiedlichen Sticktechniken und Sticharten. Die Studenten befassten sich viel mit der Thematik der Schönheit in Form von gesellschaftskritischen Äußerungen auf transparenten Stoffen. So wurde zum Beispiel Organza über Schneiderpuppen gezogen und mit Hilfe der Stickerei "Problemzonen" der Frau nach der Schwangerschaft kritisiert. Auch wurden durch lange, frei hängende Stickfäden auf hautfarbenen Strumpfmasken zusammengewachsene Augenbrauen dargestellt - als weiteres Beispiel für den Bruch mit dem modernen Schönheitsideal.

Für uns hat sich der Besuch dieser Ausstellung sehr gelohnt, weil sich viele von uns auch beruflich mit dem Thema Stickerei befassen. Wir konnten einen Einblick in dessen Geschichte bekommen und waren sehr beeindruckt von der mühevollen und gleichzeitig exakten Handarbeit der damaligen Zeit.

Die Schülerinnen der
TGH, PGT, TMS18

[AK]
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